Warum gibt es die AusBildung bis 18?

Bildung und Ausbildung sind der Schlüssel für eine gesicherte Zukunft junger Menschen.

Die Anforderungen des Arbeitsmarktes an junge Menschen werden immer höher. Mit der AusBildung bis 18 verfolgt die österreichische Bundesregierung das Ziel, Jugendliche noch besser auf die Anforderungen der Zukunft vorzubereiten.

Jugendliche profitieren von einem guten Start

Bildung und Ausbildung eröffnen mehr Chancen und bessere Jobperspektiven. Junge Menschen, die nur die Pflichtschule besucht haben, haben später ein wesentlich höheres Risiko, arbeitslos zu werden. Das Einkommen von Menschen mit wenig Ausbildung bleibt häufig ihr ganzes Leben lang gering, auch in der Pension.

Weitreichende Reform

Die österreichische Bundesregierung hat 2016 mit der AusBildung bis 18 einen weiteren wichtigen Schritt gesetzt.

Ziel: Alle Unter-18-jährigen, beginnend mit den Jugendlichen, die im Schuljahr 2016/17 die 9jährige Schulpflicht absolvieren, sollen eine über den Pflichtschulabschluss hinausgehende Ausbildung abschließen.

Die gesetzliche Ausbildungspflicht ist der Kern dieser Reform. Die AusBildung bis 18 umfasst auch die bestmögliche Unterstützung von Jugendlichen und Erziehungsberechtigten sowie eine Optimierung der Angebote.

AusBildung bis 18 wird mit einem großen B geschrieben, weil die Ausbildungspflicht sowohl durch den Besuch einer weiterführenden Schule als auch durch die Teilnahme an einer Ausbildung oder an verschiedenen Qualifizierungsangeboten erfüllt wird. So wird betont, dass es bei der AusBildung bis 18 sowohl um Bildung als auch berufliche Ausbildung geht.