Übergang Schule Beruf

Um den Bildungsstand und somit die Arbeitsmarktchancen von Jugendlichen und jungen Erwachsenen zu verbessern und nachhaltig zu sichern, ist es empfehlenswert und notwendig, frühzeitige Ausbildungsabbrüche zu verhindern und junge Menschen auf dem Weg in eine Ausbildung bzw. auf ihrem Weg in den Beruf aktiv zu unterstützen. Der Übergang von der Schule in den Beruf – also von der Pflichtschule hin zu einer weiterführenden Ausbildung – ist ein prägnanter Zeitpunkt, der gut vorbereitet und begleitet sein soll. Junge Menschen, die über keinen über die Pflichtschule hinausgehenden Abschluss verfügen, haben ein dreifach erhöhtes Risiko arbeitslos zu werden, ein viermal so hohes Risiko in Hilfsarbeit zu verweilen und ein siebenfach erhöhtes Risiko von erwerbsfernen Positionen.

Das Sozialministeriumservice bietet mit seinen Angeboten im Rahmen des Netzwerks Berufliche Assistenz (NEBA) Unterstützung bei der Perspektivenentwicklung, vor allem für abbruchsgefährdete und ausgrenzungsgefährdete Jugendliche sowie für Menschen mit Behinderung. Die „Beruflichen Assistenzen“ stellen ein österreichweites ausdifferenziertes, bedarfsgerechtes und ineinandergreifendes Unterstützungssystem am Weg hin in eine passende Ausbildung und weiters zur Integration in den Arbeitsmarkt dar.

Die Koordinierungsstelle AusBildung bis 18 Steiermark ist im Auftrag der regionalen Landesstelle des Sozialministeriumservice mit der Koordination und der Prozessbegleitung der einzelnen NEBA Projekte betraut. Sie ist damit beauftragt eine einheitliche Projektumsetzung, die fachliche Weiterentwicklung, die Qualitätssicherung und die Schnittstellenoptimierung zu unterstützen.

Die vom Sozialministeriumservice beauftragten und geförderten NEBA-Angebote werden von verschiedenen Trägereinrichtungen in allen Regionen der Steiermark umgesetzt und umfassen folgende Leistungen:

Jugendcoaching
AusbildungsFit
Arbeitsassistenz
Berufsausbildungsassistenz
Jobcoaching

 

gefördert von: